Paradebeispiel für CO2-Reduktion

In Monthey im Wallis befindet sich der weltweit grösste Pflanzenschutz-Standort von Syngenta. Knapp ein Drittel der globalen Produktion von Pflanzenschutzmitteln stammt aus diesem Werk. Die grösste Fabrik im Unternehmen nimmt auch eine Spitzenposition ein, wenn es darum geht, einen Beitrag an die CO2- Reduktion der Schweiz zu leisten.  

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Das «Kyoto-Protokoll» und das «Pariser Klimaabkommen» aus dem Jahre 2015 markieren Eckpunkte im Bestreben der Weltgemeinschaft die Treibhausgase zu reduzieren. Die Schweiz hatte sich bereits verpflichtet, ihre CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber dem Jahr 1990 um einen Fünftel zu reduzieren und diese in der Periode von 2021 bis 2030 auf noch die Hälfte abzusenken. Gefordert ist dabei, neben anderen, insbesondere auch die produzierende Industrie im Inland. 

Unser Good Growth Plan mit Verpflichtungen auch in der Produktionskette.

  • Mit unserem Plan für verantwortungsvolles Wachstum haben wir uns verpflichtet, die Kohlenstoffintensität unserer globalen Aktivitäten bis 2030 um 50% zu reduzieren. Wir wollen bis 2050 Kohlenstoffneutralität erreichen und sind zuversichtlich, dieses Ziel zu erreichen. Zwischen 2004 und 2019 wurden unsere CO2-Emissionen bereits um 20 % reduziert
  • Wir bekämpfen den Klimawandel nicht nur mit unseren Produkten, sondern auch durch proaktive Massnahmen zur Verbesserung unserer Schweizer Standorte.

Energieverbrauch drosseln

In ihrem Werk in Monthey hat Syngenta bereits im Jahr 2008 Programme zur Reduktion von CO2-Emissionen eingeführt – so wie in anderen Schweizer Produktionsstandorten auch. In erster Linie geht es dabei darum den Energieverbrauch zu drosseln: Erdgas wird im Produktionsprozess in Monthey hauptsächlich als Brennstoff für Verbrennungsanlagen benötigt. Im Jahre 2008 waren im Werk noch vier Verbrennungsanlagen in Betrieb. Bis ins Jahr 2017 wurden zwei davon abgeschaltet und durch energieeffziente Lösungen ersetzt, technische Verbesserungen, die dazu führten, dass die in jenen Jahren gültigen nationalen Klimaziele eingehalten und gar übertroffen werden konnten. 

 

«In erster Linie geht es darum den Energieverbrauch zu drosseln.»

 

Auch dies ist freilich nur ein Zwischenschritt zu ambitionierteren Zielen. Inzwischen ist das so genannte «Stratopair»-Programm angelaufen, welches bei Fertigstellung es in Monthey ermöglichen wird, einen noch wesentlich steileren Emissionsabsenkungspfad zu beschreiten und auch die dritte Verbrennungsanlage abzuschalten. Für den Verbrennungsprozess wird «Stratopair» dann im Wesentlichen die Energie der Abgase selbst nutzen, die aus den laufenden Produktionslinien stammen. Der Verbrauch von Erdgas wird sich dadurch massiv senken.

 

Technisch-wissenschaftliche Innovation

So wird das Werk in Monthey zum Paradebeispiel dafür, wie technisch-wissenschaftliche Innovation in der Produktion CO2-Emissionen reduzieren hilft und auch den Weg aufzeigt, nationale Klimaziele zu erreichen und zu übertreffen.

 

«Monthey: technisch-wissenschaftliche Innovation zur Reduktion der CO2-Emissionen»